Logistikzentrum - Langsdorfer Höhe

Logistikzentrum Lich

Die BfL entstand durch das gemeinsame Bestreben vieler Licher Bürgerinnen und Bürger, das Logistikzentrum auf der „Langsdorfer Höhe“ zu verhindern. Eine rechtzeitige und umfassende Aufklärung über das Für und Wider wurde durch die damals regierenden Mehrheitsfraktionen und dem ehemaligen Bürgermeister Bernd Klein leider nicht vorgenommen. Das Logistikzentrum wurde gegen den Willen der Mehrheit der Menschen in Lich durchgesetzt.

In der vergangenen Legislaturperiode haben wir im Rahmen des Ausschusses „Logistikzentrum Langsdorfer Höhe und Verkehr“ (ALV) Transparenz der Ereignisse rund um die Vermarktung und den Verkauf der „Langsdorfer Höhe“ und konsequente Erfassung der Belastungen, die sich für die Bürgerinnen und Bürger ergeben eingefordert.  

Der ALV hat offengelegt, wie problematisch der damalige Grundstücksverkauf an die Dietz AG war:

  • Verkauf ohne Ausschreibung und ohne Wertgutachten.
  • Quadratmeterpreis: 25 € – deutlich unter dem, was andere Gewerbetreibende in Lich zahlen mussten.
  • Finanzielle Folgen: rund 1,2 Mio. € Verlust für die Stadt.
  • Zusätzlich durften Ökopunkte im Wert von über 1 Mio. € kostenfrei abgegeben werden – Punkte, die Lich heute für neue Baugebiete fehlen.

Der Ausschuss hat nicht nur Fehler der Vergangenheit offengelegt, sondern auch Vermögensschäden verhindert:

  • Eine vergessene Rechnung über 20.000 € aus dem städtebaulichen Vertrag wurde erst auf Nachfrage des ALV entdeckt und eingezogen.
  • Eine im Kaufvertrag zugesicherte Zahlung für Begrünungsmaßnahmen in Höhe von 200.000 € war nur zu einem Viertel erfüllt. Durch die Nachfragen des ALV erhielt die Stadt 150.000 €, die sonst verloren gewesen wären. 

Hier kannst Du Dir die Fragen und ihre Beantwortung im Detail ansehen: Fragenkatalog Teil 1; 
Fragenkatalog Teil 2; Fragenkatalog Teil 3

Die Zukunft der Langsdorfer Höhe geht uns alle an. Inzwischen ist im Logistikzentrum mit CEVA ein neuer Untermieter eingezogen. Wir werden dafür sorgen, dass sich die Belastung durch den neuen Mieter in Grenzen hält. Wir kämpfen dafür, Lärm, Licht und Verkehr für alle Mitbürgerinnen und Mitbürger so gering wie möglich zu halten.

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