Über uns

Die Bürgerinitiativen gegen das Logistikzentrum, engagierte Bürger und Vereine haben sich im Verein "Bürger für ein lebenswertes Lich e.V." zusammengeschlossen. Gemeinsam setzen wir uns für eine nachhaltige Bebauung der Langsdorfer Höhe ein. Ziel ist eine überparteiliche Zusammenarbeit für eine Lösung mit Weitblick.

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Die BfL zieht Zwischenbilanz – Kommunalpolitisches Gestalten wird in einer neuen Wählergruppe umgesetzt!


Das gigantische Logistikzentrum auf der Langsdorfer Höhe nimmt mehr und mehr Gestalt an und überragt alle Gebäude und Bäume weit und breit. Die Kernstadt Lich, so wie sie vorher zu sehen war, gibt es nicht mehr. Der Stadtturm, als Licher Wahrzeichen, verschwindet, aus Langsdorf kommend, hinter einem riesigen Industriekomplex.

Die BfL hat sich aus der Notwendigkeit gegründet, das Projekt der Dietz AG zu verhindern. Dafür gab es viele Gründe: Der extrem niedrige Kaufpreis von 25 Euro/qm, der sehr hohe LKW-Verkehr, die hohe Belastung durch Lärm, Licht und Abgase, fast keine hochwertigen Arbeitsplätze und die Verschandelung der Landschaft.

Gerade der immer wieder in Frage gestellte Zweischichtbetrieb, der so von den Befürwortern propagiert wurde, hat sich jetzt als Farce herausgestellt. So wurde inzwischen klar, dass von Anfang an ein 24h-Betrieb mit den dazugehörigen nächtlichen Licht- und Lärmimmissionen geplant und umgesetzt wird.

Die BfL hat sich frühzeitig für nachhaltigere Konzepte ausgesprochen, bei denen auch Licher Firmen hätten weiter expandieren können. Als die Licher Bevölkerung dann die Beteiligung einforderte und in einem Bürgerentscheid über das Projekt mitentscheiden wollte, wurde bis vor den Verwaltungsgerichtshof in Kassel gegen die Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger geklagt – von der Stadt Lich gegen die Licher! Nach langen und heftigen Auseinandersetzungen hat die Licher Politik nun alle Fakten für den Profit der Dietz AG geschaffen. Das tragische Ergebnis werden bald alle Licher Bürgerinnen und Bürger in vollem Ausmaß sehen und die Zunahme des Verkehrs sowie die Belastungen der Umwelt am eigenen Leib erfahren müssen.

Auf der Mitgliederversammlung zog jetzt der Vorstand des Vereins Bilanz: Die politisch Verantwortlichen, vor allem Freie Wähler, CDU und SPD wollten das Projekt unbedingt, auch gegen die Vernunft und den Willen einer Großzahl der Licher Bürgerinnen und Bürger, durchsetzen. „Die Notwendigkeit, der Zukunft nachhaltiger und ressourcenschonender zu begegnen, wurde nicht gesehen. Der Profit eines Unternehmens wurde deutlich über die Interessen der Bevölkerung gestellt.“ so Magnus Schneider, Vorsitzender des Vereins. Die BfL und alle Gegner sind fassungslos, wie intolerant und ignorant Fakten seitens der Politik bewusst ignoriert wurden. Eine Einsicht oder Überdenken der Standpunkte ist in der Licher Politik nicht zu erkennen. Nun wird Lich mit den Folgen leben müssen – auch die Gegner des Projektes.

Dass so etwas nie wieder passieren darf, darüber waren sich alle Teilnehmer der Mitgliederversammlung einig. „Um politische Entscheidungen über die Köpfe der Licher Bevölkerung hinweg zukünftig zu verhindern, werden wir quasi gezwungen, uns in einer politischen Wählergruppe zu organisieren. Nur so kann in Zukunft ein kommunalpolitisches Mitspracherecht garantiert werden und auch eine kritische Auseinandersetzung in die Stadtverordnetenversammlung einziehen.“ so Burkhard Neumann, Öffentlichkeitsbeauftragter der BfL.

Bürgerbeteiligung als fester Bestandteil der politischen Kultur sollte sich nicht auf die Veröffentlichung von Informationen auf der Homepage der Stadt Lich reduzieren. Wir wollen sicherstellen, dass leeren Worten nun Taten folgen. Mit 3.520 Unterschriften von Licher

Bürgerinnen und Bürgern haben wir uns für eine Bürgerbeteiligung eingesetzt; leider hat der Bürgermeister diese Stimmen nur „archiviert und abgelegt“.

Die Wählergruppe wird sich außerhalb des bestehenden Vereins gründen und sich mit allen wichtigen Themen für die Kernstadt und die Stadtteile der Stadt Lich beschäftigen. Es soll eine offene Gruppe werden, die in den nächsten Wochen ein politisches Programm erarbeiten wird. Nachhaltigkeit, Bürgernähe, soziale und ökologische Verantwortung, moderne Verkehrskonzepte, wirtschaftliche Weiterentwicklung und Baumaßnahmen sowie digitale Zukunftsstrukturen sollen dabei im Vordergrund stehen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an diesem Schritt für die Zukunft Lichs zu beteiligen. Es braucht mutige Demokratie und Bürgerinnen und Bürger, die auch politische Entscheidungen ins Ziel tragen.

Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie und alle 5 Jahre geht in der Kommunalpolitik die Macht an die wählenden Bürgerinnen und Bürger zurück. Gehen Sie wählen und helfen bei der Wahl im März 2021 mit, damit die Stimmen der Licher Bürgerinnen und Bürger in Zukunft gehört werden. Verhindern Sie bei der nächsten Kommunalwahl eine zweite Langsdorfer Höhe denn Taten sagen mehr als das Wort “Bürgerbeteiligung“ in bunten Parteiblättchen.

Die Ziele

Der Verein setzt sich für den Erhalt und die Steigerung der Lebensqualität in Lich und den Ortsteilen ein. Dazu gehört der Schutz von Flora & Fauna und der sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen.

Nachhaltigkeit und Regionalität sollen bei Projekten vorrangig umgesetzt werden. Die Bürger sollen in Entscheidungsprozesse der Stadt eingebunden werden und die Interessen der Bürger stärker berücksichtigt werden.

An dem Standort Langsdorfer Höhe soll ein besser ausgerichtetes und nachhaltigeres Konzept umgesetzt werden.

Flagge zeigen

Gemeinsam zeigen wir den Protest!

Die Banner gegen das Logistikzentrum können gegen einen kleinen Obulus abgeholt werden bei:

Martin Seifert e.K.
Oberstadt 5
35423 Lich

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